Der Wert der Kunststoffe

Kunststoffrecycling ist Herausforderung für kleinere Unternehmen

SWK Innovations stellt im Spritzgussverfahren Produkte aus Polymeren her. Dabei fallen Kunststoffreste an, die nicht ohne weiteres in der Produktion wiederverwendet werden dürfen. Für andere Anwendungen sind sie aber wegen ihrer hohen Qualität und Sortenreinheit durchaus geeignet. Einen Abnehmer zu finden, ist für kleinere Unternehmen aber besonders schwierig.

„Wir nehmen uns die Zeit zu suchen, das ist fast schon ein bisschen Luxus“, sagt Petra Stammberger über die Bemühungen ihres Unternehmens SWK Innovations, einen Abnehmer für Kunststoffreste aus der Produktion zu finden. Für kleinere Unternehmen, die keine sehr großen Mengen in regelmäßigen Abständen abzugeben haben, ist das besonders schwierig.

Bei SWK achtet man auf Müllvermeidung und das Denken in Kreisläufen. Das Unternehmen verwendet Recyclingmaterial, wann immer es möglich ist. „Wir versuchen eine Unternehmenspolitik zu leben, die von unseren Werten, Ethik und sozialer Verantwortung geprägt ist. Natürlich hoffen wir, dass das in der Gesellschaft und beim Konsumenten breit akzeptiert wird“, so Stammberger.

Trotzdem beugt sich das Unternehmen auch dem Kundenwunsch: „Sehr viele Hersteller möchten einfach Ursprungsware“, so Stammberger. In diesem Fall gibt es dann Produktionsreste, für die das Unternehmen gerne Abnehmer finden würde. Das Problem: Die Mengen an Reststoffen sind für viele andere Produzenten zu klein und fallen nicht in regelmäßigen Abständen an.

Nichtdestotrotz halten die Mitarbeiter von SKW an ihrem Ideal einer Kreislaufwirtschaft fest und sind davon überzeugt, dass ihre Hartnäckigkeit sich auszahlen wird. Falls Sie Interesse haben, Kontakt mit SWK Innovations aufzunehmen, finden Sie die Kontaktdaten auf unserer Partnerseite.

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