ESE-Wertstoffbehälter mit dem Umweltzeichen „Der Blaue Engel“

Als erster Hersteller weltweit hat die ESE GmbH bereits in 2016 das Umweltzeichen Der Blaue Engel für seine Wertstoffbehälter erhalten. Dieses anerkannte Umweltzeichen wird von der RAL gGmbH geprüft und auf Grundlage der Kriterien des Umweltbundesamtes und der unabhängigen Jury „Umweltzeichen“ vergeben.

Abfall- und Wertstoffbehälter, die das Umweltzeichen „Der Blaue Engel – weil aus Recycling-Kunststoffen“ (RAL-UZ 30a) tragen, sind aus mindestens 80% Post Consumer Recycling Kunststoff hergestellt. Das bedeutet, es dürfen nur Recyklate verwendet werden, die tatsächlich aus Kunststoffabfällen beim privaten oder gewerblichen Endverbraucher entstehen, also aus Produkten am Ende ihrer Lebensdauer.

Inhaber des Umweltzeichens Blauer Engel ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit; die fachlichen Kriterien der Vergabegrundlagen entwickelt das Umweltbundesamt. Herkunft und Zusammensetzung der eingesetzten Kunststoffrecyklate müssen nach EuCertPlast nachgewiesen und zertifiziert werden. Durch diese Zertifizierung wird von unabhängiger Seite sichergestellt, dass die verwendeten Recyclingkunststoffe unbedenklich für Mensch, Tier und Umwelt sind.

„Diesen Aufwand betreiben wir nicht zuletzt für unsere Kunden“, erklärt ESE GmbH Geschäftsführer Andreas Ziegler. „Zurzeit ist Der Blaue Engel der einzige neutrale Nachweis dafür, dass ein Behälter tatsächlich mit einem Anteil von mindestens 80% Recyclingkunststoff produziert wurde. Außerdem darf nach dem Umweltzeichen Blauer Engel ausgeschrieben werden. Das ist entscheidend etwa für Kommunen, die nachhaltig beschaffen wollen“.

ESE Behälter mit Umweltzeichen „Der Blaue Engel"
ESE Behälter mit Umweltzeichen „Der Blaue Engel"

Außerdem hat die ESE Gruppe 2017 eine Klimabilanz für ihre Standardbehälter aus Kunststoff erstellen lassen. Ein solcher Carbon Footprint stellt nicht nur eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Einsparungen von Emissionen und Energie im Produktionsprozess dar, er erschließt für ESE vor allem Potential für weitergehende Verbesserungen bei der Konzeption nachhaltigerer Produkte.

Das Ziel war, sämtliche durch die Produkte verursachten Treibhausgasemissionen abbilden zu können. So hat ESE sich nicht auf die eigentliche Produktion beschränkt, sondern alle Lebenszyklusphasen erfasst – angefangen bei der Herstellung der Rohmaterialien. Die Klimabilanz der Behälter zeigt auf, welchen Anteil jede Phase des Lebenszyklus hat. Sie ermöglicht dadurch, das Verbesserungspotential beim Einsatz bestimmter Teile oder Materialien zu identifizieren.

Darüber hinaus bietet die Klimabilanz mit fundierten Daten wiederum mehr Transparenz für nachhaltige Beschaffung – es wird leicht ersichtlich, welche Faktoren den größten Einfluss auf die Klimabilanz eines Behälters haben. Andreas Ziegler erläutert: „Auch diese Zahlen und Fakten bestärken ESE darin, weiterhin auf das Prinzip Materialkreislauf zu setzen – für ausgezeichnete Produkte und für die Umwelt.“

Menü