Sind Biopolymere eine Konkurrenz für andere Ressourcen?

Sind Biopolymere eine Konkurrenz für andere Ressourcen?

Im Sinne der Barrierefreiheit stellen wir Ihnen hier die Transkription des Videos zur Verfügung:

Ganster: „Man muss schauen immer, wenn man Biopolymere anwendet, was die Ressource ist, die man nutzt. Man kann diskutieren, ob man wirklich Mais oder Stärke als Ressource nutzt, aber die Forschung fängt an, wo es am einfachsten ist. Und am einfachsten ist es, wenn man Stärke nimmt. Da sind richtig schöne Polysaccharid-Ketten fertig. Es geht aber dahin, dass man Zellulose nimmt, dass man also die Bäume so zu sagen als Quelle nimmt und nicht den Mais, den man unter Umständen auch essen kann.“

Venus: „Typische Restelieferanten sind natürlich diese sogenannte Agrofood-Industrie, im landwirtschaftlichen Sektor haben wir relativ große Mengen an Stroh, die nur teilweise auf dem Feld verbleiben müssen oder in der Tierhaltung verwendet werden. Es gibt aus dem Forstbereich natürlich Holzrohstoffe. Es gibt aus der Lebensmittel-, Nahrungsmittelverarbeitung, ob das Gemüse, Obst oder auch Backwarenindustrie ist, so viele Reststoffe, wo genau diese Kohlenhydrate enthalten sind, die wir in unsere Prozesse einbringen können.“

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